Kranzniederlegung
Otto Schott: Gedenken in Jena zum 87. Todestag

Silvio Scherf, stellvertretender Standortleiter (rechts) und Betriebsratsmitglied Marco Riek ehren Otto Schott zum 87. Todestag auf dem Jenaer Nordfriedhof.
Foto: SCHOTT/Jürgen Scheere
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In ehrendem Gedenken: Zum 87. Todestag von Otto Schott gab es am Samstag eine Kranzniederlegung auf dem Jenaer Nordfriedhof.
Jena. Am 27. August jährte sich der Todestag von Dr. Otto Schott (1851 – 1935) zum 87. Mal. In ehrendem Gedenken an den Firmengründer legten Silvio Scherf, Geschäftsführer der SCHOTT Jenaer Glas GmbH, sowie Marco Rieck, Betriebsratsvorsitzender von SCHOTT in Jena, stellvertretend für das gesamte Unternehmen ein Gebinde am Grab von Otto Schott auf dem Nordfriedhof nieder.
Der Glaschemiker und Unternehmer gilt als Wegbereiter der modernen Glaswissenschaft und Glastechnologie sowie als Begründer der Spezialglasindustrie. 1884 gründete er gemeinsam mit Ernst Abbe und Carl Zeiss das „Glastechnische Laboratorium Schott und Genossen“.
Schott entwickelte erstmals Spezialgläser mit genau definierten Eigenschaften für die verschiedensten Anwendungen und baute sein Laboratorium zu einem Industrieunternehmen mit Weltgeltung aus.
Mit der Entwicklung völlig neuartiger Gläser und neuer Fertigungsverfahren wurde Otto Schott nicht nur zum Begründer der modernen Glaswissenschaft und Glastechnologie, sondern auch der Spezialglasindustrie als einem neuen Industriezweig.
Die sozialpolitischen Ideen von Ernst Abbe, die zur Gründung der Carl-Zeiss-Stiftung führten, unterstützte Otto Schott vorbehaltlos. Sein Unternehmen in Jena war die Keimzelle des heutigen Technologiekonzerns SCHOTT mit Hauptsitz in Mainz.
Quelle: SCHOTT AG